Inhalt
- Village: Berlin 2011
- Village: Roskilde/Kopenhagen, Dänemark 2011
- Village: Mexiko 2011
- Village: Amsterdam, Niederlande 2011
- Village (JC): Brüssel, Belgien 2011
- Youthmeeting: Tartu, Estland 2011
- Summercamp: Detroit, USA 2011
- Village: Ottawa, Kanada 2010
- Interchange: New York, USA 2010
- Summercamp: Florenz, Italien 2009
- Interchange: Columbus, Ohio, USA 2009
- Village: Tromsø, Norwegen 2009
- Village: Wiesbaden 2009
- Youthmeeting: München 2009
- Summercamp: Perth, Australien 2008/2009
- Village: Fredericton, Kanada 2008
- Village: Lüneburg 2008
- Summercamp: Berlin (19.07. – 09.08.2008)
- Interchange: Ottawa 2007
- Village: Mexico 2007
- Village: Lyon 2007
- Summercamp: Finnland, Tempere
- Village: Brasilien, Rio de Janeiro 2006
- Village: Schweden 2006
Village: Berlin 2011
Schon lange bevor das Village, ich hab es immer Camp genannt, losging, haben wir uns öfter zum Planen getroffen. Wir, das ist die Special Action Unit, kurz SAU. Special Action deswegen, weil wir für die Planung und Betreuung von besonderen Aktivitäten im Village zuständig waren und sein wollten: Ausflüge und Exkursionen in Berlin mit dem ganzen Camp und besondere Aktivitäten im Allgemeinen. Außerdem wollten wir als SAU jederzeit für alles mögliche zur Verfügung stehen – je nachdem, wofür und wann die im Camp Hilfe oder Unterstützung brauchen würden. Wir hatten uns für diese vier Wochen nicht viel anderes vorgenommen.
Mich hatte niemand wirklich gefragt, ob ich Mitglied der SAU werden wollte, aber da meine Eltern beide dabei waren, blieb mir nicht viel anderes übrig. Und immerhin hab auch ich ein cooles T-Shirt und eine eigene Aufgabe bekommen: Ich war das SAU- und ein bißchen auch das Camp-Maskottchen.
Bevor es losging und am Anfang waren wir noch ziemlich oft da. Meine Eltern haben geholfen, Kisten, Kühlschränke, Betten und anderes getragen, mit Leuten geredet, mehr Kram getragen. Ich hab auch Sachen getragen: allerdings eher die Bälle im Hof, meine Buddelsachen auf den Spielplatz, Kekse in der Küche herum und sowas. Aber das hat bestimmt auch allen geholfen!
Als die Kinder kamen, war das total spannend. Die kamen alle ganz aufgeregt aus den Gastfamilien und quatschten und rannten alle durcheinander. So viele große Kinder, und die meisten hab ich nicht verstanden – aber das muß man ja auch gar nicht, wenn man auch so miteinander spielen kann! Und mit mir haben sie auch immer gern gespielt. Besonders ein paar von den Mädchen aus Brasilien, Deutschland und Israel hätten mich am liebsten dabehalten.
Ich hab mich jedesmal total gefreut, wenn wir wieder ins Camp gefahren sind und ich die Kinder wiedersehen konnte. Ich weiß aber immernoch nicht, warum die Erwachsenen es lustig fanden, wenn ich "unsere Campkinder" gesagt hab. Haben sie doch selber auch gesagt!
Das Helfen im Camp war ganz schön anstrengend, so anstrengend, daß ich manchmal einfach irgendwo eingeschlafen bin. Es ist schon doof, wenn man irgendwo aufgewacht und keiner ist da! Wenn ich dann geweint hab, hat mich aber immer ganz schnell ein Kind oder Erwachsener zu Mama gebracht. Als ich einmal im Flur zwischen der Küche und dem Essensraum geschlafen hab, waren alle extra leise. Obwohl sie sonst beim Essen immer ziemlich laut waren. Da haben sie immer gequatscht und gelacht und sind rumgerannt, um noch mehr Essen zu holen.
Zum Essen war ich immer gern da, auch wenn wir selten bei den Kindern waren. Wir haben dann in der Küche mehr Essen gemacht, abgewaschen und zwischendurch selber schnell was gegessen. Aber nach dem Essen durften wir dann beim Kiitos mitmachen: Da stellen sich alle im Kreis hin, fassen sich an den Händen und Hüpfen und brüllen ein Lied. Ich durfte dann immer beim Hüpfen zwischen zwei Leuten fliegen – suuper! Das Kiitos war immer zu schnell vorbei für mich!
Abends war ich immer ganz traurig, wenn wir nach Hause gehen mußten. Manchmal waren die Kinder aber auch schon im Bett, wenn wir gegangen sind. Dann bin ich noch mit in die Schlafzimmer gegangen und habe allen "Gute Night" gesagt.
Einmal waren wir dann abends aber gaanz lange da. Da waren die Erwachsenen aus dem Camp weg und wir haben auf unsere Campkinder aufgepaßt. Die Filme, die die Kinder geguckt haben, fand ich nicht so spannend, aber ich wollte auch gern bei der großen Kissenschlacht mitmachen. Ich war ein bißchen traurig, als die Großen gesagt haben, ich soll lieber ein bißchen weiter weggehen. Dafür haben wir dann alle zusammen Lullabies gesungen und durfte ich an dem Abend länger aufbleiben als die großen Kinder. Die haben schon um 1:00 geschlafen – da war ich noch gar nicht müde. Ich wollte ja auch noch die Begleiter beim Wiederkommen begrüßen und ihnen sagen, daß die meisten Kinder im Lullabies-Raum eingeschlafen waren. Un dann wollte ich ja noch auf dem Nachhauseweg in der U-Bahn rumrennen!
Eigentlich hatten wir bei ganz vielen Ausflügen dabei sein wollen, aber da das Wetter ja nicht so schön war, ist das Schwimmengehen leider weggefallen und sonst haben sie uns auch weniger gebraucht als gedacht. Aber bei einem Ausflug waren wir von der SAU alle dabei: Die Leute vom Camp haben in kleinen Gruppen bei einer Rallye die Stadt kennengelernt. Ich war auch dabei und fand alles toll: am Potsdamer Platz mit den Kindern aus meiner Gruppe auf einem Mini-Spielplatz rumklettern, zusammen unter der Weltzeituhr Donuts essen und öffentlich Kiitos singen, uns von anderen Touris fotografieren lassen, Brandenburger Tor, Reichstag, Siegessäule, ganz viele Sachen sehen ..., und fast hätten wir zusammen die Endhaltestelle vom Bus verpaßt. Wer weiß, wo der dann mit uns hingefahren wäre ...
Am Ende haben wir vor dem Schloß Charlottenburg Pommes und Döner gegessen. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis alle 80 Leute wirklich was zu essen hatten. Beim Warten haben wir Frisbee und Fußball gespielt – na gut, Frisbee kann ich noch nicht, aber Fußball geht schon. Und ich mußte auch nicht lange warten – mir haben alle gerne ein paar Pommes abgegeben. Ist schon praktisch, klein und niedlich zu sein!
Zwischendurch hab ich natürlich auch eine Menge Sachen gemacht, die nichts mit dem CISV zu tun hatten: meine eigenen Freunde getroffen, zu Hause gespielt; wir waren schwimmen und buddeln und Familie besuchen und alles mögliche, aber irgendwie hatten wir immer das Camp im Kopf. Und an vielen Tagen hatten meine Eltern irgendwas fürs Camp zu tun: schnell mal eine neue Kamera kaufen, um eine kaputtgegangene zu ersetzen, Computerzubehör besorgen, T-Shirts vom Drucker abholen, nach Indoor-Ausflugsmöglichkeiten suchen, rumtelefonieren, ob nicht doch noch jemand Gastkinder aufnehmen möchte, ein Restaurant für 25 Erwachsene aus aller Welt finden, ...
Das war dann ganz schön komisch, als es auf einmal vorbei war.
Wir waren nochmal zwei Tage ganz lange im Camp und haben wieder ganz viel Kram hin und her getragen. Kisten, Decken, Bastelsachen, Essen, Schokolade, jede Menge vergessener Klamotten ... Da waren aber schon gar nicht mehr so viele Kinder da. Und dann waren wir gar nicht mehr im Camp. Ich hab noch manchmal nach den Campkindern gefragt. Ich frage sogar immernoch manchmal, wenn ich mich dran erinnere. Mama und Papa sagen dann aber immer, daß die nicht mehr da sind, weil die alle wieder nach Hause gefahren sind, und daß deren zu Hause teilweise ganz weit weg ist. Das versteh ich nicht so ganz. Die waren doch im Camp zu Hause?!
Village: Roskilde/Kopenhagen, Dänemark 2011
Ich kann von unserer schönen Casino Nacht berichten. Unter den Kindern hat sich schon zu Beginn des Camps herumgesprochen das die Casino Night ein ganz besonderer Abend ist. Bei dieser Aktion geht es darum gemeinsam Spaß zu haben, sich schick anzuziehen und die Betreuer sind dazu da den Kindern einen schönen Abend zu machen. Schon früh haben die Kinder überlegt ob sie alleine oder mit einem Partner zu der Casino Nacht gehen. Wir Betreuer haben uns mit der Küche abgesprochen und ein schönes Dinner geplant, die Tische dekoriert und als Kellner die Kinder bedient. Für alle war es etwas Besonderes, alle Kinder haben sich richtig hübsch gemacht und die anschließenden Casino Spielen haben allen Spaß gemacht. Es gab einen Black Jack, einen Marriage Booth, ein Würfelspiel, leckere Bowle und Knabbereien. Obwohl wir Betreuer sehr viel planen mussten ist dieser Abend allen als ein Highlight in Erinnerung geblieben.
Im Juli 2011 war ich im „Our World Village“ in Kopenhagen (Dänemark). Mir hat es gut gefallen, mit Kindern aus vielen verschiedenen Ländern zusammenzuleben. Wir hatten gemeinsam viel Spaß bei unseren „Activities“. Die JC’S waren auch immer lustig. Beeindruckend waren besonders der „Arm und reich“-Tag und der Handicap-Tag. Wir haben Ausflüge gemacht, die richtig toll waren. Wir waren in der „Pool-World“ mit verschiedenen Swimmingpools und in einem Naturpark, wo wir viel basteln konnten. An den Wochenenden bei den Gastfamilien haben wir Kopenhagen kennengelernt, auch im Tivoli-Park waren wir.
Die Zeit im Village fand ich richtig cool und sie wird mir immer in Erinnerung bleiben.
Ich war in einem Village in Dänemark/Kopenhagen und es war so schön, dass man es gar nicht richtig erklären kann. Es ist ein so tolles Gefühl mit Leuten aus der ganzen Welt befreundet zu sein. Mein Lieblings-Energizer war "I have a Mango", denn es ist lustig und man kann immer lachen. Als erstes als ich kurz vor der Abfahrt am Flughafen saß, dachte ich vier Wochen wären viel zu viel und es ist bestimmt irgendwann langweilig, aber ich fand vier Wochen zu kurz und ich hätte lieber 5-6 Wochen gehabt. Alle Kinder, außer ein paar (wie ich) haben geweint, als der Abreisetag bevor stand, aber als ich nach dem Camp in Berlin war, musste ich auch weinen, denn es war nie etwas los und nie war der ganze Tag verplant. Aber eines will ich euch noch sagen: Ihr müsst 1/4 Koffer nur mit Sachen zum Tauschen mitnehmen, denn ich betrauer immer noch wie wenig ich mithatte denn das sind nur eure einzigen Erinnerungen (außer wenn ihr auf facebook seid).
Village: Mexiko 2011
Ich war für vier Wochen in einem CISV- Village in Mexiko. Wir waren auf einem großen Gelände untergebracht. Die vielen Activities und die zwei Ausflüge, wie auch die zwei Familienwochenenden (bei den Gastfamilien in Mexico City) haben sehr viel Spaß gemacht. Meinen Geburtstag im Camp konnte ich mit den vielen neugefunden Freunden zusammen feiern. An Geburtstagen hat jede Delegation in ihrer Landessprache „Happy Birthday“ gesungen. Ich kann CISV nur weiterempfehlen und ich selbst hoffe, dass auch ich noch viele Freunde durch CISV finden werde.
Village: Amsterdam, Niederlande 2011
CISV was a really good experience that I had in my life. In the beginning I thought that it will be boring and I was really shy so I just got homesick and wanted to back go to Germany.
But then we played games to get to know each other. The food was good and the woman who cooked for us was nice, too. I learned to comunicate with the other ones, because in the beginning I couldn´t speak English so well. Later our English was getting better so we could understand each other better.
Everybody was very nice. The leaders, the JCs, the staff. But the best was that I could know children of different parts of the world. The adults had all very good ideas for games, they were interesting. We had flag time every day and night. The text was long and difficult to learn. We also had lullabies and we sang beautiful songs. I think it was a good idea to give a songbook to each child.
After about two weeks after beginning of camp it happened a really meaningful thing for me, POOR AND RICH DAY. I’m sure you know this game. I was poor and it was funny at first, cause i thought it was a joke but then it got much worse and I understood that it was the POOR AND RICH DAY. All the poor people had to eat on the floor and we had to work to get money to have food. The rich people didn’t have to work for their food and they got the food that we had daily. I was in the position of a poor girl and I’m happy with what I had.
I had really nice host families. I went to the first family with Lilly of my german delegation and to the second host family with Yoon Joo, a girl from the Korean delegation.
In the end we were all sad that we had to go back to our own country and we cried, we cried a lot.
I’m really happy that I went to CISV and I miss everybody all so much.
Aus meinem Tagebuch: Ein Tag im Camp
Heute früh hatten wir „Flagtime“ (wie jeden Tag). Danach gab es Frühstück. Unsere erste activity war „Capture the Flag“ (zu deutsch: Fang die Flagge – des Gegners). Und noch andere lustige Spiele (z.B. repeed after me – mach mir alles nach). Um 12 Uhr gab es Mittag (das Essen hier ist toll!!!). Es gibt jeden Tag Showertime, da muss man sich duschen (das ist immer von 4-5 Uhr). Anschließend ist Delegationtime (5-6 Uhr), da üben wir immer das Fliegerlied (Und ich flieg, flieg...). Nach dem Abendbrot hatten wir Lullabies (wie jeden Tag). Das war cool. Ach so, und heute haben auch die Tauschaktionen stattgefunden.
Village (JC): Brüssel, Belgien 2011
Wenn man im CISV erzählt, man sei als JC weggefahren in ein Village, wird man vom Fleck weg beneidet. Jeder assoziiert sofort eine Menge Spaß, man wird von den Kids geliebt und hat nebenbei auch noch die Möglichkeit, eine kleine internationale Clique innerhalb des Camps zu bilden, die JC-Group.
Als es für mich hieß, ich bin JC und fahre weg, erwartete ich Ähnliches. Da ich Camps bisher nur als Teilnehmer miterlebt hatte, war noch das Bild vom Rundum – bespaßt – werden in meinem Kopf, jedoch war ich mir bewusst darüber, dass nun ein bisschen mehr Verantwortung und Arbeit auf mich zukommen würden. Dieser neu hinzugekommene Zweig meiner Funktion dort fiel vor Ort jedoch etwas größer aus als gedacht.
In meinem Camp hatten wir das Phänomen, dass von 11 Leadern 7 noch absolut unerfahren in CISV-Angelegenheiten waren. Demnach war es den meisten eigentlich Verantwortlichen anfangs noch völlig unklar, worin ihre Aufgaben innerhalb des Camps bestanden. So kam es, dass fast die erste Woche komplett von Jcs und Staffs allein geplant und durchgeführt wurde. Oft blieb jedoch die endgültige Ausführung an uns Jcs hängen, da die Staffs sich oft zu Gesprächen zurückzogen. Als wir die Leader dann darauf ansprachen, sie eventuell in ihre Aufgabe einführen wollten, reagierten sie eher beleidigt. So verhärteten sich anfangs die Fronten zwischen Leadern und Jcs, mit der Zeit jedoch gab sich das wieder, was in erster Linie damit zu tun hatte, dass die Leader immer besser in ihre Rolle fanden und uns so auch Arbeit abnahmen. Von da an konnten wir als Jcs das Camp und die „Liebe“ der Kinds voll genießen. Außerdem hat sich die schließlich gute Zusammenarbeit des Leaderteams (Leader, JC, Staff) auch maßgeblich auf die Entwicklung des Gemeinschaftsgefühls ausgewirkt. In den letzten zwei Wochen konnten wir inhaltlich tolle Activities anpacken und zielführende
Evalutaiongespräche führen. In der Phase sind alle, Leader wie Kinder, emotional noch mal richtig zusammengewachsen und so wurde es möglich, dass genau die Erwartungen der Anreise erfüllt werden konnten.
Abschließend lässt sich sagen, dass hinter der Rolle eines JCs nicht nur Spaß und Vergnügen steckt, sondern dass man nun Verantwortung trägt und das Gelingen das Camps ein Stück weit an der eigenen Einsatzbereitschaft und Motivation hängt. Wenn man das mitbringt und bereit ist, richtig zu ackern, wird man ein unvergessliches Camp haben, mal aus einer ganz anderen Perspektive.
Youthmeeting: Tartu, Estland 2011
Hello, I´m Max. My report is written in English, because the language of the CISV-camps is English. Last summer holidays I was with the german delegation in Estonia Sandcastle 2011 on a CISV Camp in Tartu. It was very great for us – we were 3 boys, 3 girls, JC´s Hanna and our leader Ilka.
First we met us at Berlin Airport Tegel and we flought from Berlin to Riga (capital of Latvia). Then we drove 5 hours with a very comfortable bus to Tartu. After this time we met our guest families. Our family was very friendly and nice to us, we had a funny time together.
At the camp we did a lot of games like running games, energizing games and funny games. One day of the week we were in the city of Tartu to go shopping and to take fotos. After this we were Visitors of a lemonade factory.
The time at the camp was very nice and it was great to meet the other delegations from Norway, Austria, Estonia, Russia and Sweden. That was closed to say good by to our new friends after the short time of 1 week. It was really great and I hope to go with CISV one more time.
Am Samstag den 06. August ging es für meine Delegation und mich von Berlin-Tegel aus nach Tartu, Estland. Zusammen mit Ben, Karolin, Konrad, Lina, Max, Paula und unserem JC Hannah sind wir erst nach Riga geflogen und dann endlich nach einer 5-stündigen Busfahrt abends gegen 22 Uhr in Tartu angekommen. Dort wurden wir direkt von unserem Camp Staff (Marit, Mikel und Kiki) begrüßt. Da das Camp aber erst am Sonntag losging, wurden wir alle zunächst in Gastfamilien untergebracht.
Am nächsten Tag konnte es dann aber endlich nach einem Ausflug in ein Shopping Center los gehen und wir alle wurden ins Camp gebracht. Insgesamt haben sich in der Schule sechs Delegationen aus Estland, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Russland und eben Deutschland getroffen. Hier lernten wir auch den Der International-Staff Céline kennen, die auch erst am Sonntag eingeflogen kam. Jede Delegation brachte 6 Kids, einem Leader und einem JC - Estland hatte einen kleinen Heimvorteil und hat deshalb gleich zwei JCs mitgebracht. Die nächste Woche sollten wir also alle zusammen in einer Schule in Tartu leben.
Zu unserer großen Überraschung war das Wetter - zumindest in den ersten Tagen - deutlich besser als erwartet. Es war relativ warm und wir hatten in den ersten Tagen die meiste Zeit Sonnenschein, was wir natürlich für Ausflüge in die Innenstadt und zu einer Limonadenfabrik, sowie für viele Aktivitäten an der frischen Luft genutzt haben. Wenn es das Wetter mal nicht ganz so gut mit uns meinte, haben wir die Turnhalle unsicher gemacht.
Obwohl wir nur eine Woche Zeit miteinander hatten, ist die Gruppe schnell zusammen gewachsen. Anstatt einer eigenen National Night, hatten wir beim Tag der offenen Tür alle am gleichen Abend Zeit, unsere Nationen vorzustellen. Obwohl wir uns alle schon rege ausgetauscht hatten, war es interessant - und vor allem lecker - mehr über die anderen Nationen zu lernen.
Viel zu schnell kam leider auch die Casino Night am Freitag. Eine Freundschafts-Kapelle, Melonen-Wettessen, eine Wahrsagerin und noch vieles mehr hat uns allen den Abend versüßt.
Für unsere letzte gemeinsame Nacht am Samstag haben wir uns alle in der Turnhalle versammelt und dort unser Bettenlager aufgeschlagen. Nachdem jeder etwas in ein kleines Scrapbook für jeden geschrieben hat, haben wir uns vorab schon einmal mit dem «Circle of Hugs» voneinander verabschiedet und spätestens da kullerten dann auch die ersten tränen. Es hat sich an diesem Abend wirklich gezeigt, dass schon in solch kurzer Zeit viele enge Freundschaften geschlossen wurden. Demnach fiel es auch den meisten schwer, überhaupt in dieser Nacht ein Auge zu zumachen.
Am nächsten Morgen musste unsere Delegation leider schon sehr früh aufstehen. Kurz nach Österreich haben wir das Camp schon um 5:45 Uhr in der Früh verlassen, um nach Tartu zum Busbahnhof zu fahren, von dort aus wieder nach Riga und dann zurück nach Hause.
Es war auch für mich als Leaderin eine unvergessliche Woche mit den Kids. Wir haben alle sehr viele tolle Leute kennen gelernt, aber auch als Delegation einer super Teamdynamik entwickelt. Es hat einfach Spaß gemacht mit den Kids und ich hoffe wirklich, dass wir noch einmal als Delegation die Chance bekommen, einander wieder zu treffen.
Ich für meinen Teil habe die Kids jedenfalls wahnsinnig lieb gewonnen und würde jederzeit wieder mit ihnen in ein Camp fahren.
Von Berlin ging es mit dem Flieger nach Riga und von dort mit dem Bus nach Tartu. Da wir einen Tag früher da waren, haben wir noch eine Nacht bei einer Gastfamilie verbracht; das war sehr schön, vor allem, weil sie uns Tartu gezeigt und nähergebracht hat. Das war sehr interessant. Außerdem hatten wir in Tartu auch die Möglichkeit, kleine "Mitbringsel" für Freunde und Familie zu besorgen.
Nachdem wir am nächsten Tag ins Camp gefahren sind, wurden wir herzlichst begrüßt, anfangs waren wir natürlich etwas schüchtern.
Dann haben wir uns erstmal die Gegend angesehen und unsere Zimmer bezogen.
Unsere Gastgeber achteten darauf, dass wir mit möglichst vielen Leuten anderer Länder in einem Zimmer waren. Das fand ich richtig gut, weil man so besser viele Kontakte knüpfen konnte.
Der Tagesablauf war zwar immer zeitlich geplant, aber trotzdem immer sehr abwechslungsreich und lustig. Bei spaßigen Spielen und mit Freunden ist einem nie langweilig :-D Eine Aktion war besonders "ADRENALINREICH", weil plötzlich der Alarm losging. Aber es war nichts Schlimmes; es wurde nur getestet, ob er auch funktioniert, also ist auch niemanden etwas passiert.
Wir konnten uns auch immer sportlich betätigen, da wir eine große Turnhalle hatten, da war immer viel Betrieb.
Außerdem hatten wir auch immer Glück mit dem Wetter. Es hat immer nur geregnet, wenn Essenszeit war oder nachts; wie das unsere Gastgeber hinbekommen haben ;-)?
Im Ganzen war dieses Camp sehr toll und sehr interessant, insbesondere finde ich es auch sehr gut, dass auf diese Weise so viele Kontakte zwischen den verschiedensten Ländern hergestellt wurden. Alles war wirklich super organisiert und wir haben uns dort sehr, sehr wohl gefühlt. Unsere "JCs" haben uns bestens betreut und wir hatten mit ihnen viel Spaß!
Also auf mich kann gezählt werden, wenn sich die Möglichkeit für mich noch einmal ergibt. Ich würde ohne zu zögern wieder mit dabei sein.
Dieses Camp war einfach nur Klasse :))
Summercamp: Detroit, USA 2011
Es war das großartigste Erlebnis seit meinem Village 2008: mein Summercamp 2011!
Eigentlich kann ich das gar nicht nur so nennen, da dies eine Gemeinschaft war und ist, bei der jeder einzelne von uns etwas dazu beigetragen hat, damit unsere Zeit perfekt wurde. Jeder der sonnigen Tage in Detroit wurde ausgenutzt mit Energizern, Running Games und vielen weiteren kreativen Activities. Nach zwei Tagen hatte man das Gefühl, sich schon Ewigkeiten zu kennen. So eine Vertrautheit zu jedem Teilnehmer im Camp zu entwickeln gibt es nur bei CISV!
Und durch Briefe, emails und Telefon lassen sich die Kontakte auch länger halten. Ich habe schon seit 3 Jahren eine enge Freundschaft zu 2 Mädchen, die ich in meinem Village 2008 kennen gelernt habe und auch jetzt aus meinem Summercamp in Amerika sind 3 Mädels zu Neujahr eingeladen. Es ist es mehr als wert, CISV zu erleben und zu leben!
Village: Ottawa, Kanada 2010
Ich war im Village in Kanada/Ottawa.
Unsere Delegation bestand aus zwei Jungen und zwei Mädchen und einer Betreuerin. Im Camp angekommen lernten wir erst einmal alle Kinder, JCs, Betreuer und Stuffs kennen. Am Anfang, war man im umgang miteinander noch sehr unsicher war, wuchsen schnell große Freundschaften. Zwei Wochenenden wurden bei kanadischen Familien verbracht. Nachdem wir bei einem Ausflug nach Ottawa einen riesigen Vergnügungspark sahen, war die Vorfreude groß, als wir hörten, das wir diesen auch besuchten. Nach wir Wochen, die eigentlich viel zu kurz waren, kam ein tränenvoller Abschied. Als wir erschöpft und müde zuhauseankamen wir von unsere Eltern in die arme geschlossen.
Ich persöhnlich kann CISV nur weiterempfehlen.
Interchange: New York, USA 2010
Der Interchange nach New York war echt SUPER!!! Wir waren 8 Deutsche (3 Mädchen, 4 Jungs und 1 Begleiter). Jedes Kind wurde einer Gastfamilie zugeteilt. Zusammen haben wir sehr viel erlebt. Mir persönlich hat der geniale Ausblick von Empire State Building, das Shoppen in Manhattan, das Familyweekend in New Jersey (am Atlantischen Ozean!!!) und auch allen anderen Ausflüge sehr, sehr, SEHR gefallen.
Seit ich diesen Austausch gemacht habe träume ich davon später mal in NYC zu leben. Oder wenigstens jede meiner Ferien dort zu sein. Auch unsere Zeit in Deutschland war schön. Ich habe mich echt super mit meiner Gastschwester verstanden und auch mit allen anderen....
Ich wünsche eigentlich allen jungen Leuten, dass sie einmal so eine Gelegenheit bekommen, eine so tolle Zeit zu erleben.
Wir waren insgesamt 14 Kinder und 2 Betreuer. Also 7 deutsche und 7 Amerikaner. Für mich war das ein Hammererlebnis.
In NY habe ich sehr viel gesehen z.B Empire State Building, ich war auf der Freiheits Statue und als Highlight am Family Weekend waren wir bei den Niagara Fällen. Ich würde wenn ich die gelegenheit kriegen würde auf jeden Fall dies nochmal wollen. Die Amerikaner waren sehr nett und die deutschen auch. Ich hatte sehr viel spaß und wünsche den anderen Kinder die CISV ausprobieren auch sehr viel Spaß.
Die Austauschzeit in New York war sehr beeindruckend. Besonders toll fand ich, dass wir auf den Intrepid (Flugzeugträger) im Air and Space Museum waren. Ich habe mitten in Manhattan gewohnt, nicht weit von der UN entfernt.
Wenn man nach oben geguckt hat, hat man manchmal das Ende der Häuser nicht gesehen. Kontrastprogramm war dann der Aufenthalt im Landhaus, wo man eine halbe Stunde mit dem Auto bis zum nächsten Supermarkt brauchte. Die Amerikaner leben schon ein bisschen anders als wir, alles ist größer und verschwenderischer. Die Austauschzeit in Berlin hat mir auch gefallen, besonders das Draisine fahren und die Zeit mit meinem Gast allein unterwegs in der Stadt. Insgesamt hat sich die Teilnahme am Interchange wirklich gelohnt, es war ein tolles Erlebnis.
Summercamp: Florenz, Italien 2009
Diese drei Wochen waren einfach AMAZING!!!
Ich war jetzt im Sommer für 3 Wochen in Florenz, Italien, und es war einfach unglaublich toll!
Bei den ersten Treffen schon konnte ich es gar nicht erwarten, dass es Sommer wird und dass wir nach Florenz fahren. Mit meiner Delegation habe ich mich auf Anhieb verstanden. Wir waren alle so aufgeregt und dann war es so weit. Wir saßen im Flugzeug und es ging los. Als wir dann in Florenz ankamen, wurden wir herzlich empfangen und für das erste Wochenende in eine Gastfamilie gebracht. Die waren unglaublich nett! Wir waren an der Küste in der Toskana und es war einfach amazing! Trotzdem konnten wir es nicht erwarten endlich ins Camp zu kommen. Sonntagabend sind wir dann ins Camp gefahren. Wir kamen an und es war toll vom ersten Augenblick an.
Ich habe in diesen drei Wochen so viele neue, tolle Erfahrungen gesammelt und viele neue Freunde auf der ganzen Welt gefunden. Auch wenn es nur drei Wochen waren, ich habe so viel über die Leute erfahren und mich zu Hause gefühlt. Es war, als würde ich sie schon ewig kennen.
Ich habe immer noch Kontakt zu einer Freundin aus dem Camp, die in Amerika lebt. Bei ihr werde ich wohnen, wenn ich dort ab nächstem Sommer für 1 Jahr zu Schule gehe.
Ich hatte so viel Spaß! Ich würde jeder Zeit wieder ins Summer Camp fahren und empfehle es jedem.
Interchange: Columbus, Ohio, USA 2009
Der Interchange mit Columbus/Ohio war cool. Zuerst kamen die Amerikaner für 2,5 Wochen zu uns nach Berlin und danach flogen wir Deutschen für dieselbe Zeit in die USA.
Wir waren insgesamt 20 Personen; je 10 Deutsche und 10 Amis. Die Familien dort waren sehr nett und hilfsbereit zu einem und die Ausflüge in der Gruppe wurden immer richtig lustig.
Das Family-Weekend, das über 4 Tage ging, war ein Super-Erlebnis. Da meine Austauschpartnerin im Programm Geburtstag hatte, fuhren wir nach einem Zwischenstopp in Chicago/Illinois nach Michigan. Ich habe ihre ganze Familie gesehen und bin mit all ihren Cousinen und Cousins im Michiganlake baden gegangen. Das war soooooo toll !!!!!!!!!!!!!
Ich habe auch Golf gespielt auf dem Golfplatz direkt vor der Haustür. Der Tagesausflug zu einem Rekord-Achterbahnpark war wunderbar. Man bekommt eine Adrenalin-Kick pur bei den verschiedenen Bahnen! So hoch und verrückt war alles!
Für mich war der Interchange supertoll und ich würde wieder einen in die USA oder sonst wohin machen; am liebsten wieder mit meiner Delegation, weil ich mit ihnen sehr gut befreundet bin.
Ich war beim Interchange in Columbus/USA.
Wir waren 9 Kinder 5 Mädchen, 4 Jungen und eine Betreuerin.
Ich fand der Interchange ist eine tolle Erfahrung gewesen und man lernt das Land besser kennen als in anderen Camps und nätürlich ist es sehr interessant in einer Familie zu leben die man da erst kennenlernt.
Ich würde ein Interchange aufjedenfall allen empfehlen.
Ich hatte diesen Sommer ein Interchange in Columbus/USA. Columbus ist die Hauptstadt von Ohio und liegt im Zentrum der USA. Mein Austauschpartner heißt Ben und er kam zuerst für 17 Tage nach Berlin und wir hatten viel Programm wie z.B. der Klettergarten in Potsdam, Sightseeing und natürlich haben wir uns auch innerhalb der Gruppe getroffen. Wir waren insgesamt 10 Mädchen und 8 Jungs.
Danach flogen wir nach Columbus und waren dort für 17 Tage. Unsere Austauschpartner lebten fast alle im gleichen Viertel so trafen wir uns immer am Pool oder wir spielten Fußball. Am besten fand ich das Familienwochenende wo meine Gastfamilie mit mir für 3 Tage nach Chicago gefahren ist. Dort gab es sehr viel zu sehen. Toll fand ich auch den Ausflug nach Cedar point( den größten Vergnügungspark der Welt) dort sind wir viele große Achterbahnen gefahren die es in Deutschland gar nicht gibt. Als wir zurück fliegen mussten gab es natürlich einen tränenvollen Abschied.
Village: Tromsø, Norwegen 2009
Ich fand, unser Camp in Tromsø, Norwegen war sehr gut.
Ich habe sehr viele neue Freunde gefunden und es war sehr spannend zu hören, wie sich die anderen Kindern in ihren Sprachen unterhielten.
Den Ausflug auf den Berg fand ich sehr toll wegen der Schneeballschlacht.
Besonders gut fand ich auch die National Night von den Philippinen, weil ihre National Night sehr abwechslungsreich war.
Die Machtspiele fand ich nicht so gut weil man entweder arm oder reich war und weil ich natürlich eine Pechsträhne hatte, war ich arm.
Im Juli 2009 war ich zusammen mit Hanna, Julika, Christoph und unserer Betreuerin Myriam im Village „Best friends forever“ in Tromsø in Norwegen.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe jede Menge gelernt.
Wir haben uns bei den „Activities“ z. B. mit den Themen Ungerechtigkeit auf der Welt, Teamarbeit und Behinderungen auseinandergesetzt. Wir hatten aber immer viel Spaß und auch das Camp-Englisch wurde mit der Zeit immer besser. Die lustigsten Spiel waren „cap to the flag“ und „submarine“. Dann gab es von jeder Delegation eine „national night“, die mit Tänzen und Vorführungen immer sehr lustig waren. Wir als deutsche Delegation hatten uns ausgedacht, mit allen Kindern das Spiel „1,2 oder 3“ zu spielen und das Lied „Das rote Pferd“ zu singen. Das kam gut an.
Toll waren die Wochenenden bei den Gastfamilien, da wir sehr viel unternommen haben. Angenehm war natürlich auch, dass die Gasteltern deutsch sprachen. Der schönste Village-Ausflug war auf einen Berg mit Seilbahnfahrt, Schneeballschlacht und Lagerfeuer.
Der Abschied war auch nicht einfach, die vier Wochen vergingen superschnell. Ich würde auf jeden Fall noch mal hin fahren.
Ich war im Village im höchsten Norden von Europa.Im Camp gab es tolle activities, zum Beispiel den up-down-day, wo der ganze tag umgedreht wurde oder die Wasserbombenschlacht.Mit den vielen Kindern aus der ganzen Welt war es sehr spannend, zu sehen, wie sie leben. Viele konnten supergut Englisch sprechen. Oft hat eine Nation Essen für alle gemacht. Die Koreaner hatten z.B.eine tierisch scharfe Soße mit dünnen Nudeln mitgebracht und die Dänen hatten tolle Obstkuchen dabei. Die Franzosen haben ein Frühstück mit Baguettes, Croissants und O-Saft. An einem Wandertag sind wir einen Berg hochgewandert, da gab es zum Teil sogar Schnee. Es war wunderschön und wir haben noch eine Schneeballschlacht gemacht und Hot-Dogs gegessen. Ich denke oft an das village undvor allem an meine Delegation zurück.
Village: Wiesbaden 2009
Ich war in Wiesbaden im Village. Es hat mir super gut gefallen, weil ich eine Menge Freunde gefunden habe, mit denen ich immer noch Kontakt habe. Ich hoffe, ich sehe sie bald wieder. Wir hatten viel Spaß mit allen Staffs und Leaders, nicht so wie mit Lehrern in der normalen Schule. Die Jc’s waren jünger und richtig cool. Mit denen konnte man richtig reden. Außerdem finde ich gut, dass ich so viele neue Nationen und Gebräuche kennen gelernt habe und jetzt jede Menge lust auf Reisen habe. Und man kann richtig viel Spaß bei den Aktivities haben (Wasserschlacht, Cap to the Flag). Ich hatte wie jeder andere auch kein Heimweh und wollte immer nur den Fun genießen. Mir fiel in diesen vier Wochen alles leicht von der Hand … außer das Abschied nehmen …
Youthmeeting: München 2009
Ich war zum Youth Meeting mit einem Mädchen aus Berlin und 4 Jungen aus Kiel in den Osterferien in München. Das Youth Meeting ist zwar nur eine Woche war, aber trotzdem total toll. Ich hab auch in der kurzen Zeit richtig viele Freunde gewonnen.
Es kamen Delegationen aus Deutschland, England, Portugal, Ungarn und sogar aus Thailand für nur eine Woche. Wir haben in der einen Woche viele tolle Sachen gemacht und ich kann es jedem nur empfehlen.
Summercamp: Perth, Australien 2008/2009
Hallo,
ich bin Hannah, 13 Jahre alt und war im Winter 2008/ 09 im Village in Perth / Australien. Es war eine wunderbare Möglichkeit mein Englisch etwas zu verbessern und verschiedene Kulturen anderer Länder kennen zu lernen. Die einzigen Worte die mir zu diesem Camp einfallen sind: Sommer, Sonne und viel, viel Spaß! Es war nie langweilig, obwohl wir etwas träge waren, da es so heiß war. ;D Unsere Gastfamilie war sehr freundlich, eine echte CISV Familie halt. =)
Durch CISV habe ich nun Freunde die auf der ganzen Welt verteilt sind. Auch wenn es anfangs mühsam ist die ganze Zeit englisch zu sprechen, kann man sich schnell daran gewöhnen.
Ich wollte mich auch noch mal bei Andrea bedanken, die trotz Schwangerschaft immer für Vicky, Leon und mich da war. Danke! ;D
In den letzten Weihnachtsferien fuhr ich mit dem CISV in ein Sommercamp in Perth, West-Australien. An diesem Camp nahmen Delegationen aus 8 Ländern teil. Jede Delegation bestand aus 2 Jungen und 2 Mädchen (13 oder 14 Jahre alt) und einem/r Betreuer/-in (mind. 21 Jahre alt). Die Delegationen kamen aus Finnland, Thailand, Guatemala, U.S.A, Deutschland, Spanien, Kanada und Neuseeland. Die meisten Teilnehmer konnten sehr gut Englisch sprechen. Das Camp dauerte vom 25. Dezember bis zum 19.1.2009. Unser Flug ging von Berlin über Frankfurt und Singapur nach Perth.
Als wir ankamen war es Nacht und sehr heiß. Perth ist eine sehr schöne Stadt und es ist immer warm dort. Die ersten beiden Tage haben wir bei einer Gastfamilie verbracht. Die Familie hat uns die Stadt gezeigt und wir sind auch shoppen gewesen. Dort ist alles viel billiger als in Deutschland. Dann wurden wir zum Camp gebracht. Jeder hatte ein eigenes Zimmer! Es gab auch einen Billard- und Tischtennisraum. Das Gelände war sehr schön und ruhig (bevor wir kamen). In den nächsten Tagen hatten wir jede Menge Spaß! Während unseres Aufenthaltes haben wir 3 Ausflüge gemacht. An einem besonders heißen Tag (48°C) fuhren wir zu einem Freizeitpark mit Wasserrutschen – ein Riesenspaß! Einen Tag verbrachten wir am Strand und dann hatten wir nochmal einen Shopping-Tag!! Jede Delegation musste eine Aktivität gestalten, die etwas mit ihrem Land zu tun hatte. Bei den meisten Aktivitäten waren die Gruppen aber gemischt. Wir haben jede Menge Aktivitäten gemacht, die sehr verschieden waren und es war oft überraschend, was eine andere Gruppe sich zum gleichen Thema ausgedacht hatte. Manchmal ging es um ernste Themen, wie Erderwärmung oder aussterbende Tierarten. Beim Thema Erderwärmung wurden verschiedene Aussagen gemacht und wir mussten auf verschiedene Seiten des Raumes gehen, je nachdem ob man zustimmte oder anderer Meinung war. Dann haben wir über unsere Meinungen diskutiert. Oft haben wir aber einfach auch nur Aktivitäten gemacht um Spaß zusammen zu haben, wie „Farbenspritzen“ oder „Flagge stehlen“. Es war eine tolle Erfahrung mit Kids von anderen Kontinenten und aus anderen Kulturen zusammen zu leben. Wir waren eine klasse Gemeinschaft und hatten jede Menge Spaß. Das Interessanteste für mich in diesem Summercamp war der Mix der Kulturen und die verschiedenen Meinungen zu den gleichen Dingen. Am schönsten und lustigsten waren die Abende, wenn wir Sketche aufführten und die Nächte, wo wir meist Blödsinn machten. Ich würde auf jeden Fall wieder an so einem Camp teilnehmen!
Bericht Summer Camp 2008 / 2009 Perth - What if …?
Ja… am 25.12.2008 um 18:00 Uhr… war es endlich soweit, unsere halbe Weltreise konnte beginnen! Australien! … im Sommer, mit Andrea, Leon, Hannah und 45 anderen tollen Leuten … ! Ich konnte es noch gar nicht fassen …
Unser erster Flug ging von Berlin nach Frankfurt, nicht so lang und eigentlich ganz ruhig. Bis dahin war alles noch ganz easy, bis auf die Tatsache, dass Andrea alle 15 Minuten wegen der im Mutterleib heranwachsenden Elinor aufs Klo rannte!
Doch dann folgte der 14-Stunden-Flug nach Singapur. Horror! Turbulenzen, schreiende Kinder, nicht funktionierendes Unterhaltungsprogramm … was will man mehr, um völlig fertig in Singapur zu landen? Dafür waren der Flughafen dort und der Flug nach Perth einfach nur der Hammer! Das Flugzeug war fast leer, so dass wir uns hinlegen und ’ne Runde schlafen konnten!
Perth, 02:15 Uhr morgens
Völlig „gejet-laged“ holte uns unsere „Gastmutter“ vom Flughafen ab. Andrea haute sich sofort aufs Ohr, sobald wir im Haus angekommen waren. Doch anstatt zu schlafen, zogen Leon, Hannah und ich uns erst einmal ich weiß nicht wieviele Folgen „Scrubs“ rein!
Das Ergebnis: Leon nickte im Laufe des Tages pausenlos im Auto oder auf irgendwelchen Bänken ein. Jedoch nicht im Zoo von Perth, denn der war toll!
Nachdem wir uns einigermaßen an den Rhythmus gewöhnt hatten, und Andrea schon fleißig im Camp am Planen war, wurden wir am 28.12.08 dann auch ins Camp gefahren.
Dann hieß es erst einmal (wie immer): Zimmer beziehen, Koffer auspacken und sich mit den „Zimmergenossen“ bekannt machen bzw. unseren „Hausgenossen“. Wir hatten nämlich jeder unser eigenes Zimmer und für jedes der 3 Mädchenhäuser einen Aufenthaltsraum. Also, in meinem Haus wohnten die Nationen: Australien (Violet), Finnland (Linda), Spanien (Claudia) und Kanada (Brooke). Wir sind alle sofort super miteinander klargekommen und haben schon nach einer halben Stunde alle miteinander gequatscht.
Nachdem wir mit dem Auspacken fertig waren, trafen wir uns alle und die Staffs erklärten uns erstmal die kompletten Campregeln und die verschiedenen Locations (z.b. Activity-Room).
Danach ging’s auch schon mit dem 1. Kennenlernspiel los, das zum Namen lernen da war (Hat’s echt einfacher gemacht!). Damit waren wir auch die nächsten Tage beschäftigt: Namen lernen! Die folgenden Tage waren dazu da, in den Planning Groups, die per Losverfahren eingeteilt worden waren, abzustimmen, wann ins Bett gegangen wird oder ob wir Lullabys singen oder nicht.
(Das „Summer Camp“ wird freier geführt als ein „Village“, d.h. wir dürfen mitreden!). Außerdem waren die ersten Tage vor allem für die, die noch keine CISV-Erfahrung hatten, ein Einstieg in das doch nicht allzu „normale“ Treiben (z.B.: Was ist ein „Energizer“? oder „Musical Chairs“, was ist das?).
Da die Campsprache Englisch ist (war), verstanden wir uns mit der Zeit sprachlich und menschlich immer besser. Da bei jeder Activity die Gruppen immer wieder anders waren, hatte man mit jedem zu tun.
So lernten wir uns von Tag zu Tag besser kennen, bauten unseren „Freundeskreis“ und das Vertrauen zueinander auf. Damit wurden auch die Activities, die wir dann in den Planning Groups selber gestalteten, immer anspruchsvoller und basierten von Mal zu Mal mehr auf Vertrauen und Zusammenarbeit.
Die Activities sollten natürlich immer etwas mit dem Camp-Motto „What if …“ zu tun haben, was nicht immer einfach war. Deshalb war der „What if …“-Faktor oft ein bisschen sehr weit hergeholt. Bei einigen Activities war hinter der offiziellen Aufgabe ein tieferer Sinn zum Thema „Weltfrieden“ oder „Armenhilfe“, was ich auch für eine ganz tolle Idee hielt. Dabei hat sich gezeigt, wie viel CISV sich im Alltag oder in persönlichen, täglichen Aufgaben widerspiegelt …
Außerdem fand ich, dass wir in diesem Camp viele tolle und auch ernste Gespräche z.B. über Behinderung führen konnten, die auch für viele (including me) sehr berührend waren und sich für mich persönlich ganz neue Perspektiven aufgetan haben.
Da das Wetter immer total super war, wurde unsere schon supergute Laune doppelt unterstrichen! Jedoch konnten und wollten wir nicht alles draußen machen, da es schließlich der australische Sommer war und einige schon nach wenigen Tagen mehr rot und verbrannt als sonnengebräunt waren!
Wie auch sicher in vielen Villages üblich, haben wir einige Geburtstage (Ich glaube, es waren 5 …) gefeiert. Das beste daran waren überhaupt die Torten:
- Eispackung umgedreht auf ’ne Platte packen
- Marshmallows und Schokosauce drauf
- Kerzen rein und fertig!
In einen Geburtstag wurde auch reingefeiert, nämlich an Silvester / Neujahr! Die Leader hatten unseren klimatisierten Activity-Room toll geschmückt, Musik beschafft und leckere Bowle gemacht.
Ein anderes Hightlight war auch unsere Abschiedsparty mit vorherigem „Dinner“ à la „Junge-Mädchen-Date“ … Und die Leader und Staffis waren Kellner … tolle Aktion!!! Auch hier ergab sich noch einmal die Gelegenheit, seinen „Partner“ mal von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen.
Viele Streiche gab es in diesem Camp nicht … naja … das „Klamotteneinfrieren“ fand ich nicht sooooo witzig, aber … Geschmackssache!
Mit irgendwelchen Tieren wie Spinnen oder so hatten wir auch keine Probleme. Naja, … der arme „Waffle“ aus Guatemala hatte schon echt Pech: erst ein Loch im Bein, dann auch noch einen Schlangenbiss …
Klar, der Abschied war wie erwartet sehr, sehr traurig … mit Kerzen aufstellen, Wünsche und Erinnerungen aussprechen, schöne Momente Revue passieren lassen etc. …
Was ich noch sehr toll fand, war die Idee, jedem (wenn möglich) noch mal eine kleine Nachricht mit letzten Worten zu schreiben – als individuelle Erinnerung neben den Fotos.
3 Wochen in Australien mit tollen Menschen aus der ganzen Welt – das nenn’ ich gelebten CISV-Spirit!
And after all… es hat super viel Spaß gemacht und es ist auf jeden Fall eine unvergessliche Erinnerung!
Village: Fredericton, Kanada 2008
Ich war in diesem Sommer 4 Wochen in Kanada im Village. Es hat mir sehr Spaß gemacht und die anderen Kinder waren auch sehr nett. Es war immer sehr warm was ich in Kanada nicht vermutet hätte. Wir machten viele lustige Activities und auch ein paar Ausflüge. Am besten fand ich den Shopping-day in Fredericton wo wir Mitbringsel gekauft haben. Ich habe meiner Mutter eine Kerze, meinem Bruder eine Robbe aus Metall, meiner Schwester ein Kissen und meinem Vater eine Muschel mitgebracht. Wir waren auch in einer Kunsthalle, wo man viele Bilder aus dem früheren Leben in Kanada sehen konnte. Später gingen wir auf den Wochenmarkt, wo es einen deutschen Bäcker und einen deutschen Metzger gab. Anschließend liefen wir zu einer Wiese, wo man uns ein kleines Theaterstück vorführte. Am frühen Abend gingen wir in eine große Einkaufshalle, wo wir zu Abend aßen. Spät abends fuhren wir mit guter Stimmung zurück ins Camp mit einem gelben Schulbus.
Die Gastfamilien waren von all meinen Freunden aus dem Camp sehr nett. Das Wochenende haben wir mit unserer Delegation in einer Gastfamilie verbracht. Wir alle im Camp hatten sehr viel Spaß! Es gab leider auch recht viele Mücken aber man konnte es aushalten. Unser Camp lag direkt an einem See, sodass wir fast jeden Tag baden konnten. Alle Länder haben eine Nationalnight veranstaltet. Die verschiedenen Delegationen haben gekocht und etwas aufgeführt. Wir haben Milchreis und Pumpernickel verteilt und eine Wetten dass…? Show veranstaltet. Jeden Abend haben wir gesungen. Es wurde auch eine Casinonight veranstaltet. Am elften Tag war dann Parlament. Da konnten wir sagen, was uns am Camp gefällt und was nicht. Die Erwachsenen haben dann probiert, unsere Wünsche in die Tat umzusetzen. Etwa eineinhalb Wochen, nachdem wir in Kanada angekommen waren, mussten wir unserem Betreuer sagen, mit wem wir in die zweite Gastfamilie möchten. Wir wurden dann in Zweiergruppen aufgeteilt. Die Erwachsenen haben probiert uns mit einer Freundin oder einem Freund in eine Gastfamilie zu geben, das hat aber nicht bei allen ganz geklappt. Alle fanden auch das zweite Wochenende in einer Gastfamilie toll! Am Montag, als alle wieder im Camp waren, gab es noch eine Disco. Leier hat nicht immer die Sonne geschienen, manchmal gab es auch ein Gewitter oder es hat die hälfte des Tages geregnet, dann mussten wir uns drinnen beschäftigen. Am sechzehnten Tag war in unserem Camp Supriese. Wir wurden in unseren Delegationen in zwei Teams eingeteilt. Wir waren im Aquarium und haben von einem Schiff aus Wale, Delfine und Seehunde beobachtet. Im Camp haben wir ganz viele lustige Spiele gespielt. Einmal, als es regnete, sind ein paar Betreuer mit einem Boot über dem Kopf herumgelaufen. Das sah sehr lustig aus. Wir haben auch noch eine Nachtwanderung gemacht. Dann war bald auch schon der Tag der Abfahrt gekommen. Allen kamen die vier Wochen gar nicht so lang vor. Ich fand den Urlaub in Kanada toll!!!
Village: Lüneburg 2008
Hallo,
ich bin Sophie aus Berlin, 11 Jahre alt und war im Sommer 2008 im Village in Lüneburg. Das Camp hieß "Hakuna Matata" und hat mir sehr gefallen. Ich habe viele neue Kulturen kennen gelernt und das Zusammensein war einfach Klasse. Ich kann CISV nur weiter empfehlen. das ist ein unvergessliches Erlebnis mit dieser Organisation zu reisen!
Summercamp: Berlin (19.07. – 09.08.2008)
Es hat alles toll geklappt und Susi, Meli und Nic sind einfach der totale Wahnsinn. Es war echt schön mit denen zu fahren. Die drei Wochen vergingen wie im Flug. Ich habe die Zeit sehr genossen und ärgere mich richtig , nie selber als Kind oder Jugendliche mit CISV gefahren zu sein. Ich würde am liebst noch einmal als Begleiterin mitmachen. Ich liebe CISV! Es ist einfach so toll. Die ganzen Personen im Camp waren der Hammer! Total lieb! Alle Kinder waren echt gut. Wenn es um wichtige Sachen ging, haben sie echt gemacht, was man ihnen sagte. Erst dachte ich .....13 Jahre......mmhh.......Pubertät.......aber gar nicht! Die waren so toll und zwei Wochen nach dem Camp denke ich noch jeden Tag an sie.
Man hat mir auf keinen Fall zu viel versprochen, eher zu wenig. Die Gruppe der Leader war echt toll! Ich habe mich total wohl gefühlt. Das Wetter war auch echt gut, wir können uns nicht beklagen. Und die Campsite war auch voll in Ordnung.
Allerdings gab es total viele Spinnen, Käfer und allgemein extrem viele Krabbeltiere ..... iiiiihhhhh.
Das Essen war gut und man konnte duschen ohne Angst haben zu müssen, danach Fußpilz zu haben.
Dumm ist, dass hier zurück in Lörrach keiner meine CISV-Verliebtheit teilen bzw. richtig verstehen kann. Per facebook habe ich viel Kontakt mit den Leuten aus dem Camp und das ist echt schön. Allerdings vermisse ich viele dadurch noch mehr.
Die drei Wochen gehören echt zu den schönsten in meinem Leben.
Danke, dass Ihr an mich gedacht habt, als Ihr eine Begleiterin für das Summercamp in Berlin gesucht habt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich auch hier in Lörrach etwas für CISV tun könnte. Es ist einfach das Beste, was mir jetzt passieren konnte. Es ist so toll, dass ich gar keine richtigen Wörter dafür finde!
Danke für alles!
Interchange: Ottawa 2007
Ich war mit der Delegation aus Berlin in Ottawa (Kanada). Es war dort sehr schön. Meine Familie war ganz ok und die Delegationen waren total kuhl. Auch wenn ein paar Leute ein bisschen nervig waren. Wir haben in Ottawa und auch teilweise an anderen Orten in Kanada viele spannende Sachen gemacht. Es gab auch eine family-week. Ich war bei den Niagarafällen und im Wonderland. Mein Englisch hat sich verbessert. Aber ich könnte zwischendurch auch Deutsch reden, weil ich viel mit meiner neuen besten Freundin (Mareike) aus Berlin gemacht habe.
Ich war im Sommer 2007 in Canada, Ottawa. Meine Gastfamilie war sehr nett und es hat viel spaß gemacht. Wir (mein Austauschpartner und ich) sind fast jeden Tag zu seinem Freund in der Nachbarschaft gelaufen, der auch im Interchange war. Alles außer dem Leader der anderen Delegation war cool!
Ich war im Sommer in Kanada. Ottawa und habe da ein Interchange gemacht. Ich bin mit meinem Partner fast immer zum schwimmen gegangen. Die aktivitäten, die wir gemacht haben, waren alle lustig wie der Interchange.
Wir waren in einer Gastfamilie in Ottawa hat uns Spaß gemacht.
Die Gruppe aus Berlin nahm für vier Wochen an einen Länderaustausch teil. Nach einem langen Flug kamen wir endlich in Ottawa an. am Flughafen begrüßten uns die kanadischen Gastfamilien herzlich mit Postern. Man begrüßte seinen Partner und man ging nach Hause schlafen.
Das nächste war ein dreitägiges Camp, um uns richtig kennen zu lernen ...
Jeden Tag hatte man dann eine „activity“ (außer an den Wochenenden, da hatte man Freizeit mit seiner Familie). Das nächst größere Ereignis war die „FamileeWeek“. Dort unternahm man 9 Tage etwas mit der Gastfamilie die mir dann zum Beispiel Torronto oder Montréal zeigten. Mir wurde auch die übrige Famillie vorgestellt.
Es war eine tolle Zeit in Canada und wir freuen uns schon auf die Canadier, die nächsten Sommer zu uns nach Berlin kommen.
In den Sommerfreien fuhren wir nach Canada. Wir waren 5 deutsche Mädchen und 4 Jungen und eine Leaderin. 1 Woche vor den Sommerferien flogen wir los nach Ottawa. Wir kamen alle in eine Gastfamilie. Die ersten Tage waren wir oft in unserer Familie. Dann waren wir alle zusammen in einem Camp. Dort blieben wir 3 Tage. Die nächsten zwei Wochen unternahmen wir fast jeden Tag etwas zusammen. Wir waren z.B. in einem richtig coolen Wasserpark. Zum Abschluss hatten wir dann noch Family-week. Manche waren beim Whalewatching, andere schauten sich die Niagarafälle an. Alle fanden diese Woche sehr schön, aber wir freuten uns auch wieder, alle zusammen zu sein. In den nächsten zwei Tagen trafen wir uns alle noch einmal und dann mussten wir auch schon packen. 4 Wochen waren wir in Canada geblieben, und es war richtig schön.
Ich war in Canada und es war schön. Zuerst waren wir 3 Tage in den Gastfamilien. Danach waren wir 3 Tage in einem Camp mit allen Deutschen und natürlich den Canadiern. Das war sehr schön. Danach waren wir 3 Wochen jeden Tag bei unserer Gastfamilie, aber wir haben jeden Tag was zusammen gemacht. Aus Canada und Deutschland kamen jeweils 4 Jungen und 5 Mädchen.
Ich habe am Interchange Ottawa-Berlin 2007 teilgenommen. Kanada ist wirklich sehr schön und die Leute waren alle nett. Unsere (sehr lustige) deutsche Delegation bestand aus: Amina, Vanessa, Rebecca, Anna, Paul, Car, Adrianus und Julian. Alle unsere Austauschpartner waren supernett und haben uns total lieb aufgenommen. Sie hatten viele lustige activities geplant (u.a. einen Besuch im Wasserpark, ein 3-tägiges Camp, whale-watching) und sich die größte Mühe gegeben, dass bei uns kein Heimweh aufkommt – und es kam auch keins auf!
Ich kann nur jedem empfehlen, auch einen Interchange zu machen. Du lernst ferne Länder, andere Sitten und supernette neue Leute kennen. Vielleicht findet man ja auch wie ich eine neue beste Freundin (!!!Amina!!!). Außerdem kann ich mich durch das 4-wöchige Englischsprechen jetzt viel besser in dieser Sprache ausdrücken. Wenn ich Probleme hatte, konnte ich mich auch immer an unsere supernette Leaderin Jean wenden, die mir auch bei Sprachproblemen half.
Ich war im Sommer in Canada in Ottawa in einer Gastfamilie. Wir hatten viel Spaß. Die Kinder waren größtenteils nett. Wir waren insgesamt 18 Kinder und 2 Betreuer. Der kanadische Betreuer war manchmal voll ungerecht. Die deutschen Kinder hießen Mareike, Amina, Rebecca, Adrianus, Paul, Carl und Julian. Meine Gastfamilie war meistens ganz ok. Claire (meine Austauschpartnerin) war auch ganz ok. Ihr kleiner Bruder hat manchmal ganz schön genervt. Wir haben auch coole Sachen gemacht. Wir waren alle zusammen in einem Wasserpark. Das war voll cool!!! In der Family-Week war ich bei den Niagara-Fällen, in Toronto auf dem CN –Tower und im Ferienhaus der Familie, welches an einem See lag. Es war richtig schön. Manche waren auch whale-watching. Wir waren auch alle zusammen 3 Tage in einem Camp und haben dort viel Spaß gehabt und tolle Spiele gespielt. Die 4 Wochen hatten wir viel Spaß.
Nächstes Jahr kommen die Kanadier her und ich hoffe, wir werden eine schöne Zeit zusammen haben.
Village: Mexico 2007
Ich war in Mexico und es war toll. Es waren Kinder aus Mexico, Spanien, USA, England, Deutschland, Holland, Brasilien, Portugal da. Ich war in reiichen Gastfamilien und die Pyramiden waren toll. Wir haben viele Vertrauensspiele gemacht. Aber Kap to the Flag fand ich auch toll.
Meine Delegation und ich waren in Mexico in einem Village und dort waren die Delegationen Deutschland, Mexico, Spanien, Portugal, Canada, Brasilien, Frankreich, USA, England, Norwegen, Niederlande, Italien und ein JC aus Israel. Das war sehr schön und ich würde es sehr empfehlen, bloß der Abschied war blöd.
Ich bin Jenny und war im Sommer in Mexico. Es war sehr schön. Wir haben sehr schöne Ausflüge und activities gemacht. Die nettesten Delegationen waren die Holländer und die aus Norwegen! Die dümmste Delegation waren die Portugiesen. Ich würde es jedem empfehlen. Der beste Ausflug war bei den Pyramiden.
Village: Lyon 2007
Wir waren in Frankreich, in Lyon, zusammen mit Xenia und Constanze. Unsere 1. Gastfamilie war blöd, die 2. Gastfamilie war reich. Das Camp und die Spiele waren gut. Die Delegationen USA, Frankreich, Italien, Belgien, Mexico waren nett, am besten waren USA wegen Duncan und Corry! Es war lustig. Das Essen war gut. Das beste Essen war Hühnchen! Die Süßigkeiten waren lecker.
Summercamp: Finnland, Tempere
Thema: Out on a limb
Die Berliner Delegation von 2 Mädchen und 2 Jungen im Alter von 15 Jahren fuhr vom 6. – 28.7.2007 ins Summercamp nach Finnland. Sie flogen mit Umstieg in Kopenhagen direkt nach Tampere. Teilnehmende Nationen an diesem Camp waren außerdem Brasilien, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Mexiko, Norwegen und Polen.
Das Camp war eine Schule am Rande der Stadt Tampere, Viiala. Es gab jeweils drei Schlafräume für Jungen und für Mädchen, jeweils 4 Toiletten und je einen Duschraum mit 6-8 Duschen. Es gab je einen Schlafraum für männliche und weibliche Begleiter und je eine eigene Dusche und Toilette.
Das Essen war gut, es gab 5 Mahlzeiten pro Tag, beim Mittagessen zwei Mahlzeiten zur Auswahl und immer Salat und Brot dazu. Es waren genügend Getränke und Obst vorhanden.
An Räumlichkeiten standen weiter zur Verfügung ein Werkraum, eine Sporthalle (die manchmal auch von anderen Gruppen genutzt wurde), eine Aula mit Bühne und Stapelstühlen, ein Essenraum, ein Freizeitraum. Im Außengelände gab es einen Fußballplatz mit Grünfläche drum herum und einen Tennisplatz.
Auf dem Programm standen ein Ausflug nach Tampere mit Besuch eines Funparks und anschließendem Abendessen bei einem Italiener und eine Fahrt zu einer Insel mit Baden und Möglichkeit zum Saunabesuch und anschließendem Essen bei einem Chinesen.
Es gab einen Internetblog, auf dem täglich, abwechselnd von den einzelnen Delegationen verfasste tagebuchähnliche kleine Berichte gesetzt wurden, teilweise sogar Fotos und kurze Videos. So konnten die Eltern verfolgen, was ihre Kinder im Camp erlebten und erarbeiteten.
Aufgefallen ist bei diesem Camp, dass der Wunsch fast aller Teilnehmer die inhaltliche Arbeit und nicht so sehr der Spaßfaktor war. Dies könnte an der intensiven Vorbereitung durch den Staff (ausführliche Precamps) gelegen haben und vielleicht auch daran, dass die überwiegende Anzahl der Teilnehmer nicht zum ersten Mal an einem CISV-Camp teilgenommen hat.
Abschließend ist zu sagen, dass es ein sehr schönes Camp war, harmonisch, ausgewogen, arbeitsintensiv. Alle Teilnehmer, Begleiter und Staff haben sich gut verstanden und auch die Mücken hielten sich in Grenzen.
Village: Brasilien, Rio de Janeiro 2006
National Evening
Jede Delegation gestaltet einen National Evening. An diesem Abend kocht und führt sie etwas Landestypisches vor, z. B. einen Tanz oder ein Theaterstück. Was besonders gut ankommt, sind Aktivitäten, bei denen alle mitmachen können. Es erscheint noch schöner, wenn etwas Deko dabei ist. Auch über Kostüme freuen sich alle besonders doll !!!
Wir haben z. B. das Märchen "Rotkäppchen" in neumodischer Form vorgespielt.
Open Day
Der Open Day ist etwas Ähnliches wie der National Evening, nur alles etwas kürzer. Das Camp hat "offene Tür" und bekommt Besuch von den Gasteltern, von Sponsoren, interessierten Familien, manchmal Zeitungsreportern und CISV-Mitgliedern des veranstaltenden Chapters. Jede Delegation hat einen eigenen kleinen "Schautisch". Auf dem stellt sie dann kleine Kostproben oder Bücher, Broschüren o.ä. des Landes aus. Wir haben als deutsches Lied bzw. Spiel "Laurenzia ..." mit allen versucht!
Der Flug
Als wir am Flughafen ankamen, waren wir alle total aufgeregt. Wir verabschiedeten unsere Eltern und stiegen ins Flugzeug. Zuerst waren wir etwas traurig, doch als wir abhoben, freuten wir uns schon auf das Camp. Als erstes flogen wir nach Paris, und dort mussten wir 6 Stunden warten, bis wir endlich nach Rio flogen. Es war zwar langweilig auf dem Flughafen rumzusitzen, doch wir hatten dann total lustige Ideen und haben uns die Zeit gut vertrieben. Der Flug nach Rio war anstrengend, weil wir ca. 13 Stunden (mit Zeitverschiebung, 6 Stunden) geflogen sind und das auch noch über Nacht. Doch als wir am nächsten Tag in Rio landeten, war die vergangene Nacht völlig vergessen, und wir freuten uns auf alles, was uns erwarten wird.
Village: Schweden 2006
Meine Gastfamilie
Hallo, ich bin Richard und erzähle von meiner zweiten Gastfamilie im Village in Schweden. Die Mutter hat mich und einen zweiten Jungen - August, der aus Schweden kam - aus dem Camp abgeholt. In der Familie gab es noch einen Jungen, der 16 Jahre alt war und ein Mädchen, das ungefähr so alt war wie ich. In deren Garten stand ein richtig großer Bagger, auf dem ich herumgeklettert bin. Später sind wir mit 2 Quads zu einem kleinen Strand gefahren. Dort lag das Motorboot der Familie, mit dem wir ein wenig durch die Gegend gefahren sind. Dabei haben wir dem Vater der Gastfamilie, der auf einem Schiff arbeitete, ein Lunchpaket vorbeigebracht. Anschließend sind wir zurück gefahren und haben gegessen. Am nächsten Tag durfte ich das Quad und das Motorboot steuern. Das war witzig und hat Spaß gemacht. Ich durfte mich auch in einem großen Plastikring und auf einer Art Minisurfbrett von dem Motorboot ziehen lassen. Der Ring und das Brett waren mit einem ungefähr fünf Meter langen Seil am Boot befestigt. Es war toll. Am nächsten Tag sind wir zu einem Fußballgolfplatz gefahren. Das ist ein Golfplatz, auf dem man mit Fußbällen schießen muss. Zum Schluss haben wir noch etwas Leckeres gegessen, ich habe aber vergessen, was es war. Danach hat die Gastfamilie mich und August wieder zum CISV Camp gebracht.
2te Gastfamilie (1 Wochenende)
Ich bin Gero und war dieses Jahr im Village in Schweden. Es hat mir sehr gefallen, dass ich mit meinem Freund Olivur gemeinsam in eine Gastfamilie gekommen bin. Er kam von den Foroyar Islands, aber wir haben uns sehr gut verstanden. Die Gastfamilie wohnte kaum drei Minuten von der Schule, in der das Camp war, entfernt in der Nähe eines großen Sees. Es waren fünf Leute, die Eltern und drei Jungen. Einer war fast so alt wie ich, der andere 8 und der dritte 4 Jahre alt. Die drei hatten alle ein eigenes Zmmer und einen eigenen Fernseher. Ich fand das cool. Olivur und ich hatten auch ein eigenes Zimmer. Am erstenTag haben sie uns ihr Motorboot gezeigt. Es war ein sehr schönes Boot, komplett weiß und sehr schnell. Sieben Leute hatten jede Menge Platz darauf. Olivur, der Junge der Familie und ich haben dann Tennis auf einem Tennisplatz in der Nähe und Federball im Garten gespielt und wir sind ständig auf dem Trampolin herumgesprungen, das auch im Garten stand. Am nächsten Morgen habe ich gefragt, ob wir mit dem Boot fahren können. Wir mussten alle Schwimmwesten anziehen. Zwischendurch sind wir auch ganz schnell gefahren und einmal unter einer Brücke durchgekommen. Als ein Segelboot kam, hat sich die ganze Brücke gedreht, damit es durchfahren konnte. Dann waren wir noch Tanken an einer schwimmenden Motorboottankstelle und dort haben wir Eis gekauft. Das war sooo lecker. Kurz bevor wir zurück zum Camp gefahren sind, haben der älteste Junge, Olivur und ich noch mit ferngesteuerten Autos gespielt. Ich musste ganz weit von dem anderen Auto weggehen mit meiner Fernsteuerung, weil beide den gleichen Funk hatten. Es war ein wunderschönes Wochenende.
